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UMWELT
FSC
Prinzipien
Greenkett
PARQUES TROPICALES S.A.
FSC

Im Februar 2003, hat sich Greenkett in eins der ersten spanischen Unternemen verwandelt, das das Produktkettenzertifikat, gemäb der strengen Normen des FSC (Forest Stewardship Council), erhalten hat.Damit wird garantiert, dab alle Produkte, die mit der Bezeichnung FSC hergestellt werden, mindestens 71 % des zertifizierten Materials enthalten, im Einklang mit der Standard Prozentpolitik des FSC.Folgend werden wir erfahren können, was das genau bedeutet.

Was is der F.S.C.?
Der Forest Stewardship Council ist eine internationale, gemeinnützige Organisation, die 1993 ins Leben gerufen wurde, um sich für eine ökologische und sozial verantwortliche Nutzung der Wälder unserer Erde einzusetzen.

Es handelt sich um eine Gemeinschaft, die sich aus Vertreter sozialer- und Umweltorganisationen, Holz- und Forstbetrieben, Organisationen indigener Völker,Unternehmen aus der Forst- und Holzwirtschaft, und unabhängiger Forstproduktprüfer aus aller Welt bildet.Der FSC ist für jedermann offen, der Interesse daran hat, einen Beitrag zur Verbesserung der Waldbewirtschaftung zu leiten, und die Ziele dieser Organisation unterstützt.

Im Jahr 1996 haben 25 Länder, die sich über die Notwendigkeit einer verantwortungsvollen Waldwirtschaft bewub t waren, die Prinzipien, die eine dauerhafte Entwicklung des Holzsektors unterstützen, festgelegt.Auf diese Weise entstand der Forstverwaltungsrat ( FSC), der die sogenannte Holz – und Forszertifizierung ins Leben gerufen hat.

Das Warenzeichen oder die eingetragene Schutzmarke des FSC erlaubt, die Herkunft eines Produktes zu identifizieren, und seine Qualität und das Herstellungsverfahren zu gewährleisten. Überdies setzt sich diese Organisation für den Schutz und die verantwortliche Nutzung der natürlichen Ressourcen (in diesem Fall, der Wälder) ein. Der FSC entwickelt Prüfverfahren und akkreditiert hierfür Zertifizierungsorganisationen auf weltweiter Ebene, die wiederrum die Wälder un Plantagen anhand von Fachexperten zertifizieren.



Produktkettenzertifikat.

Nach der Erhaltung der Zertifizierung der Waldbewirtschaftung, müssen die Produkte während der ganzen Verarbeitungs- und Handelskette gleichfalls kontrolliert werden. Nur auf diese Weise können wir davon ausgehen, dab ein Produkt aus einem Wald abstammt, der die Prinzipien und Standards des FSC erfüllt. AlleVerarbeitungsprozesse müssen zertifiziert werden.

Alle Grennkett Produkte, die mit FSC Materialien hergestellt werden, enthalten mindestens 71 % Holz, das aus verantwortungsvoll bewirtschafteten Wäldern kommt, die im Einklang mit den FSC Normen, unabhängig zertifiziert sind.

Das Produktkettenzertifikat hat eine Gültigkeit von 5 Jahren, aber, im Unterschied zum Waldbewirtschaftungszertifikat, werden die Audits und Einhaltungskontrollen alle sechs Monate durchgeführt.

PRINZIPIEN DES FSC FÜR EINE NACHHALTIGE WALDBEWIRTSCHAFTUNG

Prinzip 1: Einhaltung der Gesetze und FSC-Prinzipien
Die Waldbewirtschaftung erfolgt im Rahmen aller nationalen Gesetze und internationalen Verträge und Abkommen, welche das Land unterzeichnet hat. Die Prinzipien und Kriterien des FSC sind dabei zu erfüllen.

Prinzip 2: Besitzansprüche, Landnutzungsrechte und Verantwortlichkeiten
Langfristige Besitzansprüche und Nutzungsrechte an Land- und Forstressourcen sind klar zu definieren, zu dokumentieren und rechtlich zu verankern.

Prinzip 3: Rechte der eingeborenen (indigenen) Volksgruppen
Festgeschriebene und Gewohnheitsrechte der indigenen und anderen Volksgruppen sind hinsichtlich Besitz, Nutzung und Bewirtschaftung von Land, Territorien und Ressourcen anzuerkennen und zu respektieren.

Prinzip 4: Gemeinschaftsbeziehungen und Rechte der ArbeitnehmerInnen
Die Waldbewirtschaftung soll das soziale und ökonomische Wohlergehen der im Walde Beschäftigten und der lokalen Gemeinschaften langfristig erhalten oder vergrössern.

Prinzip 5: Nutzen aus dem Walde
Die Waldbewirtschaftung fördert die effiziente Nutzung der vielfältigen Produkte und Dienstleistungen des Waldes, so dass sie langfristig wirtschaftlich tragbar ist und eine breite Palette von ökologischen und sozialen Vorteilen gewährleisten kann.

Prinzip 6: Auswirkungen auf die Umwelt
Die Waldbewirtschaftung soll die biologische Vielfalt und die dazugehörigen Werte, die Wasserressourcen, die Böden sowie einmalige und empfindliche Ökosysteme und Landschaften erhalten und dadurch die ökologischen Funktionen und die Unversehrtheit des Waldes gewährleisten.

Prinzip 7: Bewirtschaftungspläne
Ein dem Umfang und der Intensität der geplanten Massnahmen angepasster Bewirtschaftungsplan ist zu erstellen, in Kraft zu setzen und laufend nachzuführen. Er enthält die langfristigen Bewirtschaftungsziele und die Mittel zu deren Verwirklichung.

Prinzip 8: Überwachung und Beurteilung
Eine dem Umfang und der Intensität der Waldbewirtschaftung angemessene Kontrolle soll den Waldzustand, die Erträge der geernteten Waldprodukte, die Handels- und Verarbeitungskette, die Bewirtschaftungstätigkeiten sowie deren soziale und ökologische Auswirkungen beurteilen.

Prinzip 9: Erhaltung naturnaher Wälder
Primärwälder, naturnahe Sekundärwälder und Orte von grosser Bedeutung für die Umwelt, das soziale Leben und die Kultur sind zu erhalten. Solche Gebiete sind nicht durch Holzplantagen oder durch andere Landnutzungsformen zu ersetzen.

Prinzip 10: Holzplantagen
Plantagen sind in Übereinstimmung mit den Prinzipien und Kriterien 1 - 9 und den Kriterien zu Prinzip 10 zu planen und zu bewirtschaften. Plantagen können gemeinschaftlichen Nutzen erbringen und zur Deckung der Bedürfnisse der Welt an Waldprodukten beitragen. Sie sollen naturnahe Wälder ergänzen, nicht ersetzen. Sie sollen den Druck auf naturnahe Wälder reduzieren.

Greenkett

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